Am vergangenen Samstag konnten die Bindlacher Ringer im dritten Heimkampf der laufenden Saison einen ungefährdeten Kantersieg von 25:8 Punkten gegen den RSV Schonungen einfahren. Auf die im Vorfeld von Trainer Matthias Fornoff erwarteten spannenden Kämpfe wartete das Bindlacher Publikum allerdings vergebens.

Die Ringer des ASC lieferten die von Fornoff geforderte Einsatzbereitschaft ab und entschieden fokussiert Duell um Duell für sich. Den Unterfranken gelang nur ein einziger regulärer Einzelsieg: In der 61kg-Klasse holte Dudau Andrei-Vasile gegen den Jugendlichen Nikolas Geldner einen vorzeitigen Sieg durch technische Überlegenheit. Die weiteren vier Mannschaftspunkte bekam Schonungen zugesprochen, da die Bindlacher im leichtesten Limit (bis 57kg) keinen Ringer stellen konnten. Ansonsten gab sich der ASC keine Blöße und konnte durch Bastian Hoffmann, kampflos (66 kg/Freistil), Kevin Adler (71 kg/Greco), Marcel Fornoff (75kg/Freistil), Sascha Büchner (80 kg/Freistil) und Vlad Boeriu (98kg/Freistil) jeweils die maximale Punkteausbeute in Bindlachs Ecke holen. Philipp (75kg/Greco), Patrick (86kg/Greco) und David Adler, der ins Schwergewicht aufrutschte (130 kg/Greco), holten Punktsiege und vervollständigten den ungefährdeten Sieg für Bindlach.

Trainer Matthias Fornoff lobt seine Mannschaft nach dem Kampf: “Die Jungs waren mental und physisch auf einem sehr guten Leistungsstand und haben alles gegeben.“ Weiter ist er mit der mannschaftlichen Geschlossenheit und der Einstellung jedes Einzelnen zufrieden. „Jeder hat für den anderen gekämpft. Wenn wir weiterhin jeden Kampf so bestreiten, wird es schwer werden uns zu schlagen.“

Durch die Niederlage des AC Lichtenfels gegen den ASV  Au/Hallertau bleibt das Rennen um die Tabellenführung weiterhin offen. Der ASC, der zu Zeit den dritten Tabellenplatz belegt, trifft am kommenden Samstag in Freising auf den punktgleichen Tabellenvierten. Der Verfolger Freising wird aber dem ASC Bindlach wahrscheinlich mehr abverlangen als der Gegner aus Schonungen, meint ASC-Trainer Matthias Fornoff. Die Frage nach dem Einsatz von Pedro Mejias bleibt aber weiterhin offen.