Nach dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga in die höchste bayerische Liga nimmt der ASC Bindlach eine Favoritenrolle ein. Dennoch betont ASC-Trainer Fornoff, dass die Liga nicht zu unterschätzen sei. Insbesondere der ASV Hof, zeigt sich dieses Jahr besonders schlagfertig. Ein Vorteil des ASV Hofs ist der starke Nachwuchs - hier können die Hofer auf einen breiten Kader zurückgreifen.

Mit einem sensationellen Kampf gegen die Gäste vom RSV Schonungen eröffneten die Bindlacher Ringer am vergangenen Samstag ihren ersten Heimkampf. Bereits eine Woche zuvor legten die ASC´ler gegen die Aufsteiger aus der Bayernliga ASV Au/Hallertau einen erfolgreichen Saisonauftakt mit 10:23 Punkten hin.

Mit Unterstützung des heimischen Publikums verteidigten die Bindlacher Ringer jeden Punkt und schickten die Schonunger mit 28:0 Punkten nach Hause.

Trotz einiger Abgänge zeigt sich der ASC Bindlach hinsichtlich seiner Mannschaftsleistung sehr ausgeglichen. Mit den Neuzugängen Sascha Büchner, Pascal Hampel sowie dem Schwergewichtler Andre Schmidt konnten die Abgänge gut kompensiert werden. Zudem bekommen zwei junge Nachwuchsathleten und Bindlacher Eigengewächse, Mark Weimer und Nikolas Geldner die Chance sich in der Oberliga zu beweisen und die aufgrund der Abgänge entstandenen Lücken zu füllen.

Am kommenden Samstag trifft Bindlach auf einen alten Rivalen, die SpVgg Freising. Mit zwei starken ungarischen Athleten Knipli und Keri in der 66 sowie in der 86 Kg-Klasse werden die Freisinger schwer zu besiegen sein. Dennoch sieht ASC-Trainer Fornoff seine Mannschaft als Favorit und rechnet mit einem knappen Sieg.