ASC trifft auf den Absteiger der 1. Bundesliga, den SV Triberg

2. Mannschaft ringt gegen den Nachbarn aus Bayreuth

Im vorletzten Kampf der diesjährigen Bundesligasaison steht den Ringern vom ASC Bindlach ein starker Gegner bevor. Zu Gast beim SV Triberg, Absteiger aus der 1. Bundesliga und momentaner drittplatzierter, heißt es für die Bindlacher Bären alle Kräfte zu sammeln und konzentriert bei den Heimstarken Tribergern anzutreten. SV-Trainer Mike Schäuble hat unter anderem durch einige Neuzugänge und junge deutsche Nachwuchstalente einen starken und breit gefächerten Kader auf den er bauen kann. Doch ASC-Trainer Matthias Fornoff steht dem ganzen relativ entspannt gegenüber: „Meine Jungs haben nichts mehr zu verlieren. Dass sie aber auch mit der Tabellenspitze mithalten können, haben sie erst letztes Wochenende im Kampf gegen die Tabellenvierten vom SV Hallbergmoos gezeigt, die sie knapp besiegen konnten. Wir müssen auch im Kampf gegen die Triberger an uns glauben.“

 

In der Gewichtsklasse bis 57 Kg (gr.-röm.) könnte Sandro Frankol auf den SV´ler Neuzugang Zurab Matcharashvili treffen und somit auf einen georgischen Spitzenringer und Punktegaranten. Der Georgier bestritt bereits einige Bundesligasaisons ohne eine einzige Niederlage zu verbuchen. Er wird dem Bindlacher alles abverlangen.

In der 61 Kg-Klasse (Freistil) bauen die Bindlacher auf ihren venezuelanischen Neuzugang. Pedro Mejias zeigt eine beeindruckende Saison beim ASC Bindlach und sichert den ASC´lern im Kampf immer wieder wichtige Punkte. Für die Gastgeber könnte Robert Miuti antreten, ein erfahrener und freistilambitionierter Ringer. Mejias wird den Südbadener nicht unterschätzen und mit voller Konzentration am kommenden Samstag antreten.

Bindlacher Youngster Kevin Adler könnte im klassischen Leichtgewicht (gr.-röm.) auf das Triberger Nachwuchstalent Lukas Muschal treffen. Adler hat gute Chancen gegen den SV´ler und nimmt in diesem Duell die Favoritenrolle ein. Im gleichen Limit der freien Stilart wird es der ASC´ler Kai Burkon mit Dorian Becker aufnehmen müssen. Becker wurde 2014 Deutscher Meister und zeigt bisher gute Kämpfe. Burkon muss alles Kräfte sammeln und mit klarem Kopf gegen den SV´ler antreten. Punkte sind gleichermaßen auf beiden Seiten möglich.

Im Limit bis 75 Kg (gr.-röm.) kann Bindlacher Eigengewächs Philipp Adler gegen Pascal Becker Punkte nach Hause holen. Adler besiegte den Südbadener in einem souveränen Hinkampf vorzeitig mit 18:2 Punkten. Jetzt heißt es für den Bindlacher auch vor fremdem Publikum seine Stärke zu zeigen. In der gleichen Gewichtsklasse des freien Stils können die ASC´ler auf einen ihrer erfahrensten Ringer und Punktelieferanten Marcel Fornoff bauen. Potentieller Gegner ist Kampftitane Maxim Perpelita. Bei 14 Kämpfen kann der SV´ler 13 Siege und nur eine Niederlage verbuchen. Fornoff steht somit einer schweren Aufgabe gegenüber und kann nur mit technischer Cleverness den Südbadener zügeln.

Im klassischen Mittelgewicht (gr.-röm.) könnte der Bindlacher Niklas Kamm auf den ihm noch bekannten Rivalen Bogdan Eismont treffen. In der Hinrunde fand Kamm keine Mittel gegen die SV´ler Lokomotive und verlor deutlich mit 1:14 Punkten. Ob er sich kommenden Samstag gegen den Triberger revanchieren kann, bleibt fraglich. Im freien Stil des gleichen Limits steht dem Bindlacher Neuzugang Gheorghe Bodisteanu der ehemals erfolgreiche Erstliga-Ringer Roman Dermenji bevor. Der SV´ler zeigt eine bärenstarke Saison und musste sich erst einmal geschlagen geben. Bodisteanu wird in diesem Kampf vollends gefordert werden.

David Adler (98 Kg, gr.-röm.) wird mit dem SV´ler Patrick Becker auf einen Gegner auf Augenhöhe treffen. Adler muss gegen den Südbadener konzentriert und technisch geschickt auf der Matte kontrollieren; um Punkte einfahren zu können.

Im Schwergewicht (Freistil) ist ein Battle zwischen ASC-Stammringer Jeremiah Scott und Triberger Victor Cojocari denkbar. In der Hinrunde lieferten sich die beiden Schwergewichtler ein heißes Duell in dem sie sich nichts schenkten. Scott verlor nur knapp mit 5:6 Punkten. Der Triberger konnte in der ersten Kampfrunde durch blitzschnelle Beinangriffe dem Bindlacher Punkte abzwacken. Doch in der zweiten Runde brach der SV´ler konditionell ein und schaffte nicht eine Aktion. Scott stellt sich als konditionell deutlich besser gestellt dar. Hier heißt es für kommenden Samstag vor allem in der ersten Runde die Angriffe vom Triberger geschickt abzuwehren um spätestens in der zweiten Runde selbst anzugreifen.


Achtung: Änderung der Wettkampfstätte der 2. Mannschaft! Gerungen wird auf dem TSV Bindlach Gelände, Anschrift: Am Sportplatz 1, 95463 Bindlach

 

In der Landesliga Nord kommt es zum Kellerduell und zugleich Lokalderby zwischen der zweiten Staffel des ASC Bindlach und den Nachbarn vom RCA Bayreuth. In der Hinrunde gewannen die Bindlacher mit 0:40 Punkten gegen die Tabellenletzten, da diese nicht genügend Ringer stellten und somit disqualifiziert wurden. Dennoch sind die Bayreuther nicht zu unterschätzen. Stellen sie kommenden Samstag eine vollständige Mannschaft, müssen die Bindlacher alles geben um gegen die Nachbarn einen Sieg einzufahren.