ASC Teams starten gemeinsam am Wochenende in die Rückrunde

Am kommenden Samstag, 31.10., geht es für die Ringer des ASC Bindlach in die Rückrunde der 2. Bundesliga Süd. Die Bindlacher Bären sind zu Gast beim RKG Freiburg 2000, mit dem sie noch eine Rechnung nach dem Hinkampf offen haben. Nach der Blamage vor heimischem Publikum von 7:17 wollen die Bindlacher zeigen, was sie wirklich können.

„Zur Rückrunde müssen wir angreifen und endlich anfangen Punkte einzufahren!“ – Worte von Chef-Trainer Matthias Fornoff, der seine Schützlinge gegen den RKG Freiburg 2000 gewinnen sehen will.

Die Verantwortlichen der RKG Freiburg haben gezielt ehemalige Schwachstellen in den unteren Gewichtsklassen (57/ 61 kg) mit Neuverpflichtungen des Bulgaren Radostin Shindov (gr.-röm.) und Felix Losmann (5. DM fr.) beglichen, wie das Bindlacher Eigengewächs Rausch und der kroatische Neuzugang Sandro Frankol im Kampf der Hinrunde auch zu spüren bekamen.

Seit dem letzten Duell der beiden Mannschaften steht der ASC Bindlach mit dem venezuelanischen Neuzugang und Punktegarant Pedro Jesus Mejias Rodriguez, sowie den Brüdern Erik und Niklas Kamm jedoch deutlich stabiler als in der Hinrunde. Auf die Frage, wer letzten Endes kommenden Samstag antreten wird, hält sich Chef-Trainer Matthias Fornoff allerdings noch bedeckt.

Nachdem Bindlach in dieser Saison schon einige deutliche Niederlagen einstecken musste, zeigte man gegen den Tabellenzweiten SV Triberg erstmals seine wahre Stärke und verlor nur knapp mit 14:15 Punkten. Obwohl sich der ASC am Samstagabend als klarer Außenseiter sieht, rechnet man sich durchaus auch Chancen gegen die Breisgauer aus, denn nach M. Fornoff wurden zahlreiche unnötige Punkte, wie zum Beispiel die unerwartete Schulterniederlage des bis dahin in Führung liegenden Neuzugangs Sandro Frankol in letzter Sekunde, abgegeben. Außerdem können sich sowohl David Adler, als auch Niklas Kamm in der Gewichtsklasse bis 86kg (gr-röm.) gute Chancen gegen den Freiburger Alexander Heit ausrechnen.

Des Weiteren beklagen die Breisgauer verletzungsbedingt ein „Loch“ in der Gewichtsklasse bis 66 kg gr-röm, was dem ASC leichte Mannschaftspunkte bescheren könnte. Jedoch sind auch die Bindlacher Bären vom Verletzungspech verfolgt. So zeigt sich Marcel Fornoff aufgrund einer Knieverletzung noch nicht in Topform und die Frage, ob er überhaupt antreten kann, bleibt offen. Zudem wird auch Bastian Hofmann, der immer noch mit einer schweren Ellenbogenverletzung zu kämpfen hat, schmerzlich vermisst.

Der Lokalmatador und erfahrenste ASC´ler Jeremiah Scott sieht sich einer schweren Aufgabe gegenüber. Er trifft im Halbschwergewicht erneut auf den gewohnt starken Breisgauer Viktor Reh. Scott war im Hinkampf technisch deutlich unterlegen und gab vier Punkte an Freiburg ab. Auch die Duelle der Bindlacher Neulinge Gheorghe Bodisteanu (86kg, Freistil) und Romas Fridrikas (130kg, gr.-röm.) sind völlig offen und erfordern 100 prozentigen Kampfeswillen. Beide konnten in spannenden, knappen Kämpfen jeweils einen Punkt für den ASC Bindlach erkämpfen. Um solch ein Ergebnis kommenden Samstag zu wiederholen, ist voller Kampfgeist und Konzentration gefragt.

Die Bindlacher müssen in diesem Kampf ihrem Namen alle Ehre machen und eine Bärenleistung abrufen, um dem Tabellenvierten der stärksten Division der 2. Bundesliga Paroli bieten zu können. Es wird ein spannender und mit attraktiven Duellen gespickter Kampf zweier hochwertiger Mannschaften erwartet, der wohl über die Einstellung und Moral entschieden werden muss.

 

In der Landesliga Nord startet die zweite Riege des ASC Bindlach ebenso in die Rückrunde und ist zu Gast beim RSC Rehau, die sich momentan auf dem vierten Tabellenplatz - und somit zwei Plätze vor den Bindlachern - befinden. Nach einem erfolgreichen Hinkampf, in dem die Bären aus Bindlach vor heimischem Publikum die Rehauer mit 24:12 Punkten von der Matte schickten, ist es jetzt an den Ringern vom ASC diese Leistung zu bestätigen. Mit einem Sieg könnte die Bundesligareserve den Abstand zu Rehau auf einen Punkt verkürzen und somit den Anschluss an die obere Tabellenhälfte halten.